Die Veolia Stiftung und die Veolia Foundation unterstützen ein Leuchtturmprojekt für den Gewässerschutz: NEISSE TOTAL. Das Forschungsvorhaben der gemeinnützigen Wasser 3.0 gGmbH kombiniert erstmals KI mit grenzüberschreitender Bürgerwissenschaft, um die Mikroplastikbelastung der Neiße vollständig zu kartieren.
Ein Paradigmenwechsel in der Gewässerüberwachung
Das Projekt setzt neue Maßstäbe in der Effizienz der Gewässerüberwachung. Was bisher mit hohem Aufwand verbunden war, wird durch die innovative KI-gestützte Fluoreszenz-Analytik von Wasser 3.0 auf wenige Tage verkürzt. Dies ermöglicht die weltweit erste Gesamtkartierung eines grenzüberschreitenden Flusses und liefert wissenschaftlich validierte Grundlagen für evidenzbasierte Umweltpolitik.
- Zeitersparnis durch KI-gestützte Analytik
- deutliche Kostenreduktion im Vergleich zu konventionellen Methoden
- Wissenschaftlich validierte Grundlage für Regulierungsentscheidungen
Bürgerwissenschaft trifft Hochtechnologie
NEISSE TOTAL ist ein herausragendes Beispiel für die Verbindung von Innovation und gesellschaftlichem Engagement. Bürgerinnen und Bürger, Schulen und NGOs aus drei Ländern sind aktiv in die Beprobung von bis zu 80 Messpunkten entlang der Neiße eingebunden. Ziel ist es, bis zu 5.000 Menschen für den aktiven Gewässerschutz zu sensibilisieren.
Das Projekt startete im Oktober 2025, läuft über 24 Monate und wird von Veolia Stiftung und Fondation Veolia mit insgesamt 80.000 Euro pro Projektjahr gefördert. Die Ergebnisse fließen in die Entwicklung europäischer Standards für die Gewässerüberwachung ein, wobei die entwickelten KI-Modelle als Open Source zur Verfügung gestellt werden.